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Das Grauen hinter dem „schönen Schein": Mit eindringlichem Blick schaut Ann-Kathrin Brömmel in die Kamera. In ihrer Hand hält sie einen toten Fuchs, dem das Fell abgezogen wurde. Der Körper des Tieres ist blutverkrustet, die Haut hängt in Fetzen herunter. Mit dem neuen PETA-Motiv setzt das Model ein klares Zeichen gegen Pelz. Jedes Jahr werden Millionen Nerze, Füchse und Waschbären, aber auch Hunde und Katzen für die Mode getötet – für die Lebensgefährtin des Starfußballers Mario Götze unbegreiflich. Gemeinsam mit der Tierrechtsorganisation PETA informiert sie über die Grausamkeiten auf sogenannten Pelzfarmen und bittet alle Verbraucher, Pelz weder zu kaufen noch zu tragen.


„Für Pelz werden Tiere vergast, erschlagen oder per Elektroschock getötet. Häufig sind sie noch am Leben, wenn man ihnen das Fell vom Körper abzieht", so Ann-Kathrin Brömmel. „Für einen einzigen Nerzmantel werden 20-30 Tiere umgebracht. Pelz ist für mich ein No-Go!" Ann-Kathrin Brömmel ist mit Tieren aufgewachsen und sieht sie als Freunde und Familienmitglieder an. Das attraktive Model trägt keinen Pelz – weder im Job noch privat. Ab heute ist sie in der neuen Staffel von „Let's dance" (RTL) zu sehen.

Mehr als 74 Millionen Tiere sterben pro Jahr weltweit qualvoll für Pelz. Wildtiere werden monatelang in winzige Drahtkäfige gesperrt, bevor sie getötet werden. Verhaltensstörungen bis hin zum Kannibalismus gehören zu den Folgen der artwidrigen Haltung. Am häufigsten leiden Nerze, Füchse und Marderhunde auf den Pelzfarmen. Doch auch Chinchillas, Kaninchen, Hunde und Katzen werden für ihr Fell getötet. Bei der Jagd nach ihrem Fell verbluten viele angeschossene Wildtiere oder werden durch Fallen verstümmelt. Allein Deutschland existieren noch fünf Nerzfarmen.

PETA vertritt die Ansicht, dass Tiere nicht dazu da sind, für die Bekleidung des Menschen ausgebeutet zu werden. Knapp drei Viertel der Menschen in Deutschland sprechen sich gegen das Tragen von Pelz aus. Wie eine Studie der Stiftung Warentest 2016 ergeben hat, sind Kleidungsstücke mit Pelz vielfach falsch oder gar nicht als solche deklariert.

 

 

Foto: © Marc Rehbeck