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Nach mehr als 40 Jahren auf der Liste für jugendgefährdende Medien erscheint die ungeschnittene Fassung von Michael Winners EIN MANN SIEHT ROT - DEATH WISH – pünktlich zum Kinostart des Remakes von Eli Roth am 8. März – erstmals mit einer FSK 16 Freigabe im Home Entertainment. 


Das 1974 veröffentlichte Original mit Charles Bronson in der Hauptrolle als selbsternannter Rächer Paul Kersey zählt zu den erfolgreichsten Filmen des Schauspielers, weshalb es auch kaum verwundert, dass zwischen 1982 und 1993 noch vier Sequels in der „Death Wish“-Reihe nachfolgten. Aufgrund der exzessiven Darstellung von Gewalt löste EIN MANN SIEHT ROT – DEATH WISH seinerzeit in den USA und Europa vehemente Diskussionen über die zentrale Thematik der Selbstjustiz aus. 

STUDIOCANAL präsentiert die Uncut Version von EIN MANN SIEHT ROT – DEATH WISH in hochauflösender Bild- und Tonqualität ab sofort digital sowie ab dem 22. März 2018 auf DVD und Blu-ray im Handel.

Als Begründung für ihre Entscheidung zur De-Indizierung gibt die Bundesprüfstelle für jugendgefährdende Medien vor allem den nachhaltigen Wertewandel und die gesteigerte Medienkompetenz von Jugendlichen seit der Entstehungszeit des Films an:

„Die Thematik ‚Rache‘ wird in den letzten Jahren wieder verstärkt in Filmen des Actiongenres behandelt. Dabei gilt der verfahrensgegenständliche Film allgemein als ‚Klassiker‘ dieses Genres. Auch in den neueren Produktionen sind die Handlungsstränge vergleichbar, d.h. ursprünglich gesetzestreue Bürgerinnen und Bürger nehmen aufgrund eines gegen ihnen nahestehenden Personen begangenen Verbrechens ‚das Gesetz selbst in die Hand‘, was meist in reißerischen Actionsequenzen dargestellt wird. Das Setting dieser Produktionen ist meist unrealistisch, teils handelt es sich um comichafte Darstellungen, so dass eine emotionale Distanz zu den Geschehnissen geschaffen wird und eine Jugendgefährdung zu verneinen ist.“

Inhalt: Der erfolgreiche und gutsituierte Architekt Paul Kersey lebt mit seiner Familie in New York. Bei einem Überfall in ihrer Wohnung wird Kerseys Frau von jugendlichen Kriminellen getötet. Seine Tochter überlebt das brutale Verbrechen, hat allerdings ein schweres, unheilbares Trauma erlitten und wird völlig apathisch in eine Nervenklinik eingewiesen. Angesichts der Hilflosigkeit der Polizei bei der Aufklärung des Falles wächst bei dem eingefleischten Pazifisten der Wunsch nach Rache. Als er eines Tages selbst Opfer eines Überfalls wird, macht er in Notwehr von seiner Waffe Gebrauch – für ihn ein Schlüsselerlebnis: Als selbsternannter Rächer geht Kersey von diesem Moment an mit aller Härte gegen New Yorks Verbrecher vor und bringt jeden um, der ihm vor die Waffe kommt. Innerhalb kurzer Zeit geht auch tatsächlich die Kriminalitätsrate zurück und der unbekannte 'Vigilante' wird von den Medien und Bürgern als Held gefeiert. Eines Tages aber kommt die Polizei Kersey auf die Schliche...