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Das Museum der Deutschen Binnenschifffahrt an der Apostelstraße 84 in Ruhrort schließt ab sofort eine Lücke in der Dauerausstellung. Es kam immer wieder vor, dass Besucher den Eindruck hatten, die Dauerausstellung wäre zu sehr auf den Rhein und die Ruhr ausgerichtet gewesen. Aus diesem Grund wurde eine Erweiterung der Dauerausstellung erarbeitet. Diese befindet sich im Schwimmbecken der ehemaligen Herrenschwimmhalle. 


Die Erweiterung stellt außergewöhnliche Schiffstypen, wie die Kettenschleppdampfer des Neckars, die „Ulmer Schachteln“ von der Donau oder die Heckraddampfer der Oder in den Mittelpunkt. Zusätzlich bieten Vertiefungsebenen zu den Zuflüssen einen Einblick in das weitverzweigte Wasserstraßennetz der deutschen Flüsse. 

Ergänzend zeigt die Videoinstallation „fliozan“ des Mainzer Professors Harald Schleicher die Deutschen Flüsse - aufgenommen von der Quelle bis zur Mündung. Ein bildgewaltiges Projekt, das der Ausstellungseinheit eine besondere Atmosphäre verleiht. 

An den Wänden des ehemaligen Schwimmbeckens befinden sich Bilder aus dem Bestand des Bundesamtes für zentrale Dienste und offene Vermögensfragen in Berlin. Sie repräsentieren schwerpunktmäßig die Flüsse der ehemaligen DDR und runden die breitgefächerte Palette der Deutschen Flüsse ab.

Die Ausstellung ist ab sofort dienstags bis sonntags, von 10 bis 17 Uhr, für Besucherinnen und Besucher im Binnenschifffahrtsmuseum zu sehen. Der Eintritt kostet 4,50 Euro. Weitere Informationen gibt es im Internet unter www.binnenschifffahrtsmuseum.de.