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Das Essener Leibniz-Gymnasium hat am 12. Februar an der Aktion "Red-Hand-Day" des Kinderhilfswerks der Vereinten Nationen (UNICEF) teilgenommen und zahlreiche rote Handabdrücke gesammelt, um so auf Kindersoldaten aufmerksam zu machen. Am Dienstag, 21. März, haben die engagierten Schülerinnen und Schüler die roten Hände an Oberbürgermeister Thomas Kufen übergeben, um auch im Essener Rathaus auf das internationale Problem aufmerksam zu machen.


Das Stadtoberhaupt zeigt sich begeistert von dem Engagement der Jugendlichen: "Weltweit werden rund 250.000 Mädchen und Jungen in Konflikten als Soldaten missbraucht. Auf diesen Missstand hinzuweisen, verdient jede Unterstützung."

Zum Hintergrund: Jugendliche in aller Welt engagieren sich am Red Hand Day gegen den Einsatz von Kindersoldaten. Der Red Hand Day entstand in Deutschland 2003 und breitete sich schnell international aus. Hunderttausende rote Handabdrücke wurden bereits gesammelt und an Politikerinnen und Politiker übergeben. UNICEF setzt sich für die Freilassung von Kindersoldaten ein und fordert Regierungen und bewaffnete Gruppen auf ihren Einsatz zu ächten. Unter den Hashtags #redhandday, #unicefyouth und #kinderrechtehelden lassen sich zahlreiche Informationen in den sozialen Medien finden.

 

Foto: Elke Brochhagen