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Nach Millionen verkaufter Platten, Platz-1-Notierungen, Top-Ten-Abonnement, unzähligen, in Gold und Platin gegossenen Awards, zig ausverkauften Tourneen und atemberaubenden Gastspielen mit u.a. Barbara Streisand, könnten sich Adoro verdientermaßen auf ihren Lorbeeren ausruhen. Aber ihr Drang, das eigene Repertoire kontinuierlich zu erweitern und immer wieder neu zu beleuchten, zeichnet ihren Weg spannend und einladend. Das neue Album „Irgendwo auf der Welt“ ist der vorläufige Höhepunkt in der an Glanznummern ohnehin reichgesäten Karriere von Adoro. Nicht zuletzt, weil es ein Kunststück ist, Musik in Ruhe und Besinnlichkeit kommen zu lassen. 


„Irgendwo auf der Welt“, das Album, mit dem Adoro ins zweite Jahrzehnt ihres Bestehens starten, zollt der Entschleunigung Tribut. „Beinahe jedes Jahr veröffentlichen wir kurz vor Weihnachten ein Album. Aber wir stellten die Zeit rund um Weihnachten bislang auf keinem unserer Alben thematisch in den Vordergrund. Der Winter ist eine Zeit, in der Menschen den Blick nach innen richten. Dazu braucht man Ruhe und Muße. Diese Momente der Reflexion musikalisch zu spiegeln, war diesmal unser Ziel. „Irgendwo auf der Welt“ heißt unser neues Album auch, weil es ihn irgendwo auf der Welt gibt, diesen Sehnsuchtsort Ruhe. Man muss ihn nur finden," erklären Bassbariton Peter Dasch, die beiden Baritone Nico Müller und Jandy Ganguly, sowie der Lyrische Tenor Assaf Kacholi .

Adoro haben ihn gefunden. Nicht zuletzt auch in den Liedern, die sie für ihr neues Album auswählten. Die Melancholie von Adel Tawils „Ist da jemand“ wird mit unter die Haut gehender Emotionalität neu gedeutet, während die Intensität des Wahrhaftigen in Philipp Poisels „Ich will nur“ der vermeintlichen Coolness den Rang abläuft. Das Versprechen, den liebgewonnen Menschen durch stürmische Zeiten zu tragen, wird in der vierstimmigen Adoro-Version von Matthias Schweighöfers „Durch den Sturm“ zur schönen Gewissheit. Von Akustikgitarre, Kontrabass und sorgsam dosierten Streichern getragen, offenbaren Adoro in Laith Al-Deens „Alles an dir“ einmal mehr ihr immenses, kollektives Sängertalent. Beim Heinz Rudolf Kunze Klassiker „Dein ist mein ganzes Herz“ haben sich Adoro Unterstützung von keiner Geringeren als Helene Fischer geholt.  

Aber das Album setzt auch neue Akzente, diesmal erweitern Adoro ihr Repertoire, das sich immer aus Klassik und Pop zusammensetzte, um ausgewählte Weihnachtslieder. „Leise rieselt der Schnee“, „Still, still, still“ und „Stille Nacht“ geben schon in ihren jeweiligen Titeln vor, warum sich Adoros Weihnachtsliedrepertoire wunderbar ins Gefüge von „Irgendwo auf der Welt“ einbetten ließ. Auch sie feiern die Ruhe, die Zeit der inneren Einkehr und das Loslassen von der Geschäftigkeit. 

 

Mehr Infos unter www.adoro.de oder www.facebook.com/adoro