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MUSIK

Unabhängig und stark, natürlich und emotional: Clara Louise ist die Pop-Newcomerin des Jahres. Am 16. März 2018 veröffentlichte die 25-jährige Sängerin und Songwriterin ihr mit Spannung erwartetes neues Album „Die guten Zeiten“. Clara Lousie ist ein Paradebeispiel für das, was man einen „Selfmade-Artist“ nennt. Mit gerade mal sechzehn Jahren war der gebürtigen Lahnsteinerin (Rheinland-Pfalz) klar, dass sie auf eigenen Beinen stehen und sich in Musik und Poesie entfalten will. Sie zog kurzerhand nach Salzburg, von wo aus sie bereits in frühen Jahren erste Achtungserfolge feiern konnte: 2009 gelang ihr mit den Singles „Guilty Pleasure“ und „Until The End“ der Sprung in die Offiziellen Deutschen Singlecharts, 2010 und 2015 produzierte und veröffentlichte sie in Eigenregie die Alben „Magic“ (2010) und „Erde“ (2015). 2017 wurde sie schließlich vom Sony Music-Label RCA Deutschland unter Vertrag genommen und sie war bereits als Toursupport von Gregor Meyle, Alina und Glashaus auf Deutschlandtour.

Paul Kalkbrenners achtes Album „Parts Of Life“ erscheint ein Jahrzehnt nach dem Doppelplatin-Album „Berlin Calling“ und ist der direkte Nachfolger seiner „Back To The Future“-Trilogie, die die Anfänge des Techno Ende der 80er in Berlin dokumentiert. Diese rohen, reduzierten, frühen Aufnahmen haben deutliche Spuren hinterlassen: „Parts Of Life“ ist uneitel und elementar – und gleichzeitig groß und voller Lebensfreude. Es ist ein ganz und gar zeitloses Album, das sich durch seine besondere, ursprüngliche Kraft auszeichnet.

Gutes kann so einfach sein. Ständig entstehen neue Genres und Subgenres, die auf den jeweiligen Zeitgeist reagieren, doch wenn man genau hinhört, setzt sich im Neuen immer wieder das Bewährte durch. Warum also nicht gleich die ganze Formel auf den Kopf stellen, um aus der Kombination von Bewährtem und Bewährtem etwas Neues zu generieren? Das haben sich zumindest Phil Ohleyer und Chris Dunker gesagt, die bereits mit ihrer Band Phoenix West deutsche Texte im fulminanten Orchestergewand präsentierten.

Wenn im März die Winter Music Conference in Miami ihre Tore öffnet, wird das nächste Kapitel über den weltweit anhaltenden Erfolg elektronischer Musik aufgeschlagen. Die seit 1985 parallel zum Springbreak in Florida stattfindende Messe verwandelt ganz Miami für eine Woche in eine niemals zu Ende gehende Party - der perfekte Ort, um neue Musik-Trends zu entdecken, oder zur Musik seiner Lieblings-DJ’s Tag und Nacht unter Palmen zu tanzen.

Sehr gereift und vielseitig präsentiert sich die 1991 gegründete Band Fools Garden auf ihrem insgesamt zehnten Studiowerk. Ihr aktuelles Album “Rise And Fall“, erscheint am 20. April, bietet eine äußerst abwechslungsreiche Song-Kollektion, die nicht nur höchst eigenständig daherkommt, sondern auch klassisch-zeitlose Qualitäten in Komposition, Interpretation und Arrangement pflegt.

Die Frankfurter Rapperin, Songschreiberin und Sängerin Namika veröffentlicht am 1. Juni 2018 ihr neues Album "Que Walou". Mit dem Nachfolger des Gold-Albums "Nador" gelingt ihr ein hypermodernes Pop-Narrativ, das seine Kraft aus der Hip-Hop-Sozialisation der Protagonistin bezieht. Ein Album über Selbstbehauptung, Identität und die verdammte Suche nach dem Glück – Namika legt mit "Que Walou" ihr Herz auf den Tisch. Als Vorabsingles veröffentlicht die Musikerin das Titelstück "Que Walou" sowie den emotionalen Song "Ahmed (1960-2002)", zu dem auch ein Musikvideo erscheint.

In Bewegung bleiben – „En Movimiento“, der Titel des neuen Marquess -Albums ist eine Ansage! Sänger Sascha Pierro, Keyboarder Christian Fleps und Gitarrist Dominik Decker starten mit gesteigerter Energie ins zweite Jahrzehnt ihres Bestehens als Band. Die 13 Songs der neuen Platte fußen auf den musikalischen Koordinaten, für die Marquess wie keine andere Band steht. Melodische Songs, die von temperamentvollen Latino-Beats getragen werden, sind das vielgehörte Markenzeichen der drei Musiker. Aber während der Arbeit an „En Movimiento“ fand der überaus feiertaugliche Bandsound neue Anknüpfungspunkte. Auf der anderen Seite des großen Teichs, auf Kuba, in Latein- und Mittelamerika, entstand ein neues, zeitgemäßes Marquess -Selbstverständnis. Drüben, wo der Sommer niemals im Keller stattfindet, gehört Musik zum Leben wie Essen und Trinken. Dort, wo der Begriff „Fiesta“ ein Lebensgebot ist, befindet sich die Musik im stetigen Wandel, „En Movimiento“. Ein paar Flecken Erde, die wie Sehnsuchtsorte auf die drei ewig Musikneugierigen von Marquess wirkten, gaben die entscheidenden Impulse für ihr neues Album. Was bei anderen läuft, pulsiert bei Marquess lebensfroh: Schweißtreibende Dancehall-Beats treffen auf ein satt-melodiöses Fundament. Rap, wie ihn die Kubaner verstehen, katapultiert die Latino-Fährte wieder dahin, wo sich das Leben abspielt, in die Calles, die Straßenschluchten von Havanna. „Suavecito“, der erste Single-Release aus „En Movimiento“, formuliert das neue musikalische Lebensgefühl von Marquess perfekt: Der Beat ist das Ziel!

Die Familie steht immer an erster Stelle, denn diejenigen, die einen vom ersten Moment an begleitet haben, vergisst man nicht. Black Stone Cherry aus Edmonton, Kentucky, wuchsen mit den Klängen zu Cream, Led Zeppelin, Muddy Waters, The Faces und anderen Größen der 1970er Jahre auf. Das sechste Studioalbum des Rock’n’Roll Quartetts, „Family Tree“ (VÖ 20.04.2018), ist eine Hommage an ihre Vorbilder und eine Granate von einem Southern Rock Album. 

MICHAEL SCHULTE beginnt seine Karriere als YouTube Cover-Künstler im Jahr 2007. Inzwischen hat sein YouTube Channel über 50 Mio. Views und über 200.000 Abonnenten. Sein bisher erfolgreichstes Cover „Somebody that I used to know“ von Gotye, zusammen mit seinem besten Kumpel Max Giesinger, wird innerhalb kürzester Zeit über 4,6 Millionen Mal geklickt. 2011 entdeckt ihn Rea Garvey, lädt ihn zu einem gemeinsamen Auftritt auf der Kieler Woche ein und schreibt schließlich zusammen mit ihm den Song „Carry Me Home“, der 2012 auf Anhieb auf Platz 8 der deutschen Single-Charts einsteigt.