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MUSIK

Seit Marco Kleebauer und Sophie Lindinger entschieden haben, wie sie ihr neues Album nennen werden, wiederholt sich dieser kleine Dialog mit erstaunlicher Beständigkeit. Dabei sind die beiden keineswegs leidenschaftliche Schwitzgenossen oder Aufgussprofis – die beiden hatten etwas ganz anderes im Sinn: Die Sauna als Ort der Zusammenkunft, ohne soziale Schranken, wo die Nacktheit aller auch eine ultimative Gleichheit schafft. Ein Melting Pot - nicht zuletzt der damit verbundenen Temperaturen wegen. Und nichts symbolisiert diese Freiheit und Gleichheit besser, als der im Artwork allgegenwärtige Regenbogen – der noch dazu die Buntheit und Diversität darstellt, die Leyya auch ihrer Musik als Stempel mitgeben. „Sauna soll die Platte sein, bei der du die Farben raushörst.“, sagen sie. 

Nach der ersten Single-Auskopplung „Deja Vu“ aus dem bald erscheinenden gleichnamigen Album, legt Mike Singer mit „Galaxie“ jetzt den zweiten Track vor, auf dem er sich von einer ganz anderen Seite zeigt. Viel cooler und erwachsener klingt der neue Sound des deutschen #1 Künstlers (Album „Karma“): „Der Song bedeutet mir sehr viel, da ich finde, dass es sowas in der Art einfach noch nicht gibt. Zumindest habe ich sowas noch nicht gehört. Der Style und der Vibe von dem Song sind einfach so als würde man gerade in der Zukunft sein und das feier‘ ich.“ Der Track entstand in Zusammenarbeit mit dem Rapper Sierra Kidd, der auch als Feature Gast auf „Galaxie“ zu hören ist: „Sierra & ich kennen uns jetzt schon länger und wir haben schon für sein Album den Song ‚Sensor‘ zusammen gemacht. Wir haben uns immer sehr, sehr gut verstanden und ich wollte auch für mein Album einen Song mit ihm machen,“ erzählt Singer.

Die ’’Kontor Sunset Chill’’-Reihe ist seit Jahren die beliebteste und erfolgreichste Serie in ihrem Segment auf dem deutschen Markt und verfügt über eine feste Fangemeinde! Ein fast vierstündiger Cocktail aus 60 Deep House & Chillout Perlen liefert den Soundtrack zu einem relaxten Lebensgefühl und erzeugt auch in der kalten Jahreszeit chilliges Urlaubsfeeling pur auf dem heimischen Sofa. Insgesamt eine Mischung, die für jeden Geschmack etwas bereithält und in diesem Jahr ein Must-Have unter dem Weihnachtsbaum ist.

Es gibt da eine sehr schöne Geschichte über einen Straßenkünstler von der Santa Monica Promenade, der mittlerweile mit seiner Musik weltweit zehn Millionen Menschen erreicht hat. Gut fünf Jahre ist es her, dass der New Yorker Andy Grammer quasi an einer kalifornischen Straßenecke seine Ausbildung zum Popstar machte und währenddessen schon das einzigartige Format schuf, das ihn heute als Künstler ausmacht. Die Menschen, die sich damals versammelten, um ihn auf der Straße performen zu sehen, wurden zu Millionen von Fans, die mittlerweile im ganzen Land ausverkaufte Touren von ihm besuchen. Die Arbeitsmoral, seine seelische Stärke und der großzügige Geist, die sich an diesem öffentlichen Platz herausbildeten, nahm er mit auf sein erstes Werk - ein Album voller Optimismus, Mut und guter Stimmung. “So schwer es da draußen manchmal auch gewesen sein mag, ich würde nichts davon ändern wollen“, so Grammer. „Auf der Straße konnte ich beurteilen, welche Songs gut waren. Wenn die Leute anhielten und mir für eine Weile zuhörten, wusste ich gleich: Der Song ist ein Knaller.“ 

Die 19-jährige Schlagersängerin Stefanie Black tritt beim 35. Deutschen Rock und Pop Preis am 9. Dezember in Siegen an. Die Hamburgerin ist in vier Kategorien („Beste Stimme Eigenkomposition“, „Beste Stimme Coversong“, „Beste Musicalsängerin“ und „Beste Schlagersängerin“) nominiert. Live wird sie in der Siegerlandhalle einen eigenen Song sowie ein Cover von Superstar Christina Aguilera performen. Seit 1983 wird der Deutsche Rock & Pop Preis jährlich an Bands und Solosänger vergeben. Damit ist er Deutschlands ältestes und größtes Nachwuchsfestival für Rock und Popmusikgruppen und Einzelinterpreten. Übrigens: Bereits beim Alpen Grand Prix in Meran (Italien) verzauberte Stefanie Black mit ihrem aktuellen Song „Du bist wie Medizin“ und wurde mit dem dritten Platz ausgezeichnet.

Am 26. Januar 2018 veröffentlicht der britische Superstar Craig David mit „The Time Is Now“ das siebte Album seiner Karriere. Es ist der Follow-Up zum Nummer-Eins-Album „Following My Intuition“, mit dem er im vergangenen Jahr ein spektakuläres Comeback (inklusive europaweiter Single-Hits) gefeiert hatte. Nach „Heartline“, das bis auf Platz 24 der britischen Charts kletterte und 15 Millionen Spotify-Streams verzeichnet, erschien nun mit „I Know You“ seine großartige Zusammenarbeit mit Bastille als zweite Vorabsingle am 23. November.   

Der bereits sechs Mal für den Grammy® nominierte Sänger, Songwriter und Produzent Kaskade veröffentlicht heute ein Weihnachtsalbum. Erscheinen wird das Album auf seinem eigenen Label Arkade und in Zusammenarbeit mit Sony Music International | Columbia Deutschland. Schon im Vorfeld der Albumveröffentlichung konnten seine Fans hier den Track „Deck The Halls“ (feat. Erika) hören. Für die Titel „Cold December“ und „Winter Wonderland“ steuerte Kaskade seine eigene Stimme bei. 

New York City 2017. Ein Tag im Herbst. In der legendärsten aller legendären Rockarenen, im Madison Square Garden, starten die SCORPIONS ihre US-Tour. Über zwanzigtausend Fans. Seit Wochen restlos ausverkauft. Manche haben bis zu $600 für das Ticket bezahlt. Und dann, nach einer knappen Stunde harter Rockklänge, passiert es: Klaus Meine, der Sänger der SCORPIONS, kündigt einen Song an, den die Band in den USA nicht immer im Set hatte. Eine Ballade. Und zwanzigtausend Menschen beginnen mitzusingen. A capella, textsicher, empathisch. „Die Ballade ist heute die Königsklasse des Rock", sagt Meine. „Sie trifft, wenn sie gut ist, mitten in die Herzen der Fans." Balladen sind die Brillanten in der Kette der Songs, die Elementarteilchen der Rockmusik. Balladen schweben leicht und schwerelos. Und stechen direkt ins Gefühlszentrum des Gehirns, den Hypothalamus. Die SCORPIONS wiederum gelten weltweit als die Großmeister der Ballade.

Das Lumpenpack ist eine Band mit Hang zu ausgelassenen Pläuschchen zwischen ihren Songs. Konzertcomedy nennen sie das Ganze. Eine Gitarre, zwei Stimmen, viel Konfetti. Man könnte an die Ärzte denken, wenn man sie hört, oder an die Doofen, aber selten ist es mehr als eine flüchtige Assoziation - zu eigen ist das, was die beiden Mittzwanziger tun. Die Auseinandersetzung mit Musik und Comedy verknappt sich hierzulande häufig auf Parodien aktueller Popsongs oder das Persiflieren eines musikalischen Genres. Die Nische, die Max & Jonas für sich erschließen möchten, sieht sich eher in der Tradition englischsprachiger ‚musical comedy‘, wie sie von Bo Burnham, Tim Minchin, Flight of the Concords, Tenacious D oder Ylvis betrieben wird. Lustig, aber nie billig, ironisch, aber nie spottend, bissig, aber nie verletzend. Klamauk mit Denken.